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Der Whisky Preisvergleich.

USA

Als der Whisky und der Whiskey aus Schottland und Irland in die neue Welt kamen, konnte niemand ahnen, welchen Weg diese an den fernen Gestaden nehmen würden.

In der Tradition der Brennkunst ihrer Heimat, versuchten die Einwanderer mit dem, was sie vorfanden, dass nachzuahmen, was in Generationen kreiert wurde. Doch tatsächlich ergab sich etwas völlig Eigenes, denn der Whisky der USA wurde zum Inbegriff der sich entwickelnden Gesellschaft und zu einem Statussymbol, welches bis heute mehr als begehrt ist.

Von Kentucky, Tennessee und Bourbon

In den Vereinigten Staaten gibt es drei große Whisky-Regionen. Kentucky-Whisky und jene Sorten, die aus Tennessee kommen, haben die Welt im Sturm erobert. Jim Beam oder Jack Daniels sind hierfür hervorragende Beispiele, denn diese Marken können fast auf der ganzen Welt bezogen werden.

Doch das wahre Geheimnis, dass sich nicht in einem Einheitsgeschmack ergießt, liegt im Bourbon. Jener Region in der heute schon seit langem kein Whisky mehr produziert wird, welche aber einer ganzen Art von Brennkunst ihren Namen gab.

Der Bourbon ist der edle Tropfen der vereinigten Staaten, auch wenn sein Name eigentlich aus dem französischen stammt. Er wurde zu Ehre jener Familie verliehen, die im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg ihre Truppen an die Seite der USA stellte. Durch den Bourbon-Act von 1964 ist genau festgelegt, wie ein guter Brand dieser Gattung beschaffen sein muss und nur jene Brenner die sich daran halten, wird die Ehre zu Teil, ihrem Destillat diesen Namen zu geben.

Mild und süß

Der Whisky der USA ist süßer, als jener aus seiner Heimat in Schottland. Hier wird weniger Gerste, sondern Mais für die Herstellung verwendet, was der Spirituose seinen gewohnt milden Geschmack auf der Zunge verleiht.

Durch den unterschiedlichen Grad an Gerstenzusatz, unterscheiden sich die verschiedenen Whiskys stets in ihrem Abgang. Manche sind deutlich herber wie der Bourbon, andere laufen weich und sanft die Kehle herunter, wie dies bei vielen Tennessee-Whiskys der Fall ist.

Eine Gemeinsamkeit teilen sie jedoch alle, denn fast jeder hat die Farbe von sehr hellem Bernstein, was der Lagerung in amerikanischer Weißeiche zu verdanken ist. Doch auch hier möchte sich jede Destille ihren eigenen Still geben, denn besonders jene Brennereien die nur in kleinen mengen produzieren, lagern ihre Brände auch in Fichte, Buche oder in vielen anderen Holzarten. So ergibt sich ein Geschmackskompendium, dass von Nord bis Süd und von Ost nach West, seine ganz eigenen Variationen erschafft.

Das Aroma des Südens

Ein besonderer Vertreter soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, denn der Southern Komfort ist ein Whisky, der die typisch schottischen Aromen mit der ganzen Süße tropischer Früchte vereint.

Geschaffen in den Mooren der Südstaaten, steht dieser Whisky wie kein anderer für eine völlig eigene Linie, die so auf der Welt kein zweites Mal gefunden werden kann. Torfig schwer und dennoch lieblich im Abgang, bietet der Süden ein Geschmackserlebnis, dass in Erinnerung bleiben wird.