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Der Whisky Preisvergleich.

Irland

In Irland erzählt man sich einige märchenhafte Geschichten. Von Trollen und Kobolden, genauso wie von Feen und anderen Sagengestalten. Zu den bedeutendsten Legenden die aber in vielen Punkten die Realität berührt, zählt die über die Entstehung des irischen Whiskeys, der als Wasser des Lebens sogar die Geister in Verzückung gesetzt haben soll.

Offensichtlich – schon die Schreibweise unterscheidet sich und tatsächlich ist hier Whiskey auch ganz etwas Eigenes, denn sein Charakter ist wie die Seele der Insel – manchmal wild doch in vielen Fällen eher lieblich und mild.

Von schottischen Brennern und irischen Triumphen

Die Geschichte des Whiskeys erzählt von großen Erfolgen, denn Irland hat sich stets gegen die schottischen Destillerien bewährt. Hierzu hat auch das Wesen der Menschen auf jener magischen Insel beigetragen, denn mit der Kraft der irischen Gelassenheit dem Schicksal gegenüber und dem lodernden Temperament, immer neue Ziele zu erreichen, haben sich die bis heute bekannten Brennereien ihren Platz in der Geschichte gesichert.

Große Häuser wie Jameson, Tullamore oder Old Bushmills, sind heute auf allen Kontinenten bekannt und der von ihnen destillierte Gersten-Brand verzückt den Gaumen so manches Genießers, der die ganze Milde, die die Brennmeister in diese Whiskeys gebracht haben, zu schätzen weiß.

Durch das Handelsembargo Englands wurden die irischen Brennereien allerdings stark belastet und wären beinahe in Vergessenheit geraten, denn sie verschwanden völlig hinter der schottischen Whiskys, die die Welt im Sturm eroberten. Doch vielleicht hatte das Ganze auch etwas Gutes, denn in der Zeit der Isolation, konnte der irische Whiskey jenen Charme entwickeln, denn seine Liebhaber heute an ihm begehren.

In der Milde liegt die Würze

Die Würze des irischen Whiskeys ist seine Milde, denn anders als in Schottland wird hier die Gerste nicht über Torffeuern gedarrt, sodass sich nicht die typische rauchig-torfige Note ergibt. Irischer Whiskey ist ein Dreifachdestillat, was seine ungewöhnliche Klarheit und helle Farbe erklärt, denn hier erscheint es wirklich so, als wenn es gelungen wäre, dass Licht der Sonne in einer Flasche zu bannen. Der Brand lagert mindestens fünf Jahre in Eichenfässern, wobei die Realität aber eine völlig andere ist, denn in der Tat vergehen manchmal mehrere Jahrzehnte, bevor man es wagt, ein Fass wieder zu entkorken.

Der Pure Pot Still

Eine Besonderheit des irischen Whiskeys ist der Pure Pot Still, der aus der Not heraus geboren wurden. Als die Engländer das Malz besteuerten, wurde zur Destillation immer häufiger ungemälzte Gerste verwendet. Dies erzeugte ein einmaliges Bukett, welches sich durch eine herbe aber dennoch sehr weiche Note auszeichnet und im Abgang das Gefühl eines schottischen und eines irischen Whiskeys mit sich bringt. Eine vollkommene Kreation, die den Erfindergeist jener Menschen zeigt, die den Whiskey der Grünen Insel zu einer Einzigartigkeit machte.