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Der Whisky Preisvergleich.

Blended

Wer sich nach einem edlen Tropfen der Whisky-Brennkunst umschaut, der wird als erstes die Single Malts in den Fokus nehmen. Hier ergeben sich die verschiedensten Aromen und Nuancen, denn sie stellen ein Meisterwerk der Destillation dar – gereift in Fässern über Jahrzehnte – und jeder einzelne entwickelt eine ganze Bandbreite an verschiedenen Geschmäckern, die auf der Zunge einen unvergleichlichen Genuss entfalten.

Doch die Blended Whiskys müssen hier nicht hinten anstehen, denn auch sie haben ihre Existenz Berechtigung und dabei kann sich bei Ihnen eine Vielfalt zeigen, die man diesen Verschnitten gar nicht zutrauen würde. Grade deswegen ergeben sich beim Genuss der einen oder anderen Flasche durchaus Überraschungen, die den Whisky-Kenner in erstaunen versetzen.

Das sind die Blended Styles

Als Blended wird ein Whisky dann bezeichnet, wenn er aus einem Verschnitt mehrerer Whisky-Sorten besteht. Dabei muss es sich nicht zwangsläufig um Destillate aus dem gleichen Haus handeln, auch der Verschnitt unterschiedlicher Whiskys aus verschiedenen Brennereien, ist ein üblicher Vorgang.

Der Zweck des Blended Whiskys besteht darin, zum Einen eine gleichbleibende Qualität zu erzeugen, sodass der selbe Geschmack in jeder Flasche einer Sorte, wieder zum Tragen kommt. Auf der anderen Seite dienen diese Whisky-Sorten einer Massenproduktion, die mit Single Malts in diesem Umfang nicht zu erreichen wäre. Würden die Brennereien dies versuchen, währe Whisky ein Hochpreisprodukt, welches sich nur wenige Menschen leisten könnten.

Qualität in tausend Variationen

Doch auch bei den Blended Whiskys unterscheidet sich die Qualität von Erzeugnis zu Erzeugnis deutlich. Dies hängt auch davon ab, aus welchen Zutaten sich der Whisky am Ende zusammensetzt. Blended Malts sind dabei die preislich am höchsten eingestuften Charaktere dieser Gattung, denn sie werden lediglich aus single Malts hergestellt, die entweder aus der selben Brennerei stammen oder aber aus den Destillaten unterschiedlicher Häuser.

Die Blended Grains hingegen bestehen aus kontinuierlich gebrannten Getreideschnaps. Dieser Ausdruck rührt daher, dass für sie nicht nur gemälzte Gerste verwendet werden darf, sondern auch jede andere Art von Getreide genutzt werden kann.

Eine Mischung solcher Whiskys ergibt die unterschiedlichsten Noten und Aromen, wobei eine jede Sorte ihren immer gleichen Charakter aber auch ihren stets eigenen Geschmack entfaltet.

Letztlich dürfen hier auch die Blended Scotches nicht außer acht gelassen werden, denn im Gegensatz zu einem reinen Scotch, bestehen diese aus einer Mischung von Grain Whiskys und Single Malts, sodass sich sehr interessante Buketts ergeben, die man so bei keiner anderen Whisky-Art vorfinden kann. Der Abgang ist für gewöhnlich weich, wobei die Flüssigkeit selbst auf der Zunge aber auch die eine oder andere herbe Note entfalten kann.

Sie unentbehrlich

Es sei hier gesagt, dass es sich nicht um billigen Fusel handelt, denn die Blended Whiskys haben ihre Existenzberechtigung. Niemand würde beispielsweise auf die Idee kommen, einen guten Single Malt mit anderen Flüssigkeiten wie Cola oder Softdrinks zu mischen.

Die Blended Whiskys sind dazu aber ideal geeignet, denn im Preis lässt sich diese Nutzung verschmerzen und auch bei den Aromen kommt es kaum zu Irritationen. Single Malts mit torfiger oder herb rauchiger Note, würden zwangsläufig Nebengeschmäcker verursachen, die so nicht gewünscht wären.

Die Blended Whiskys sind seit ihrer Erfindung nicht mehr wegzudenken. Sie haben ein ganz eigenes Feld der Spirituosen erschlossen und gibt man ein wenig Acht, dann kann man unter ihres Gleichen, dass eine oder andere Prachtexemplar finden, dass einem mit einer Vielfalt von Aromen und wunderbaren Geschmacksnuancen überrascht.